Etappe 3: am Rhein entlang

kurze Pause vor der Lorelei
kurze Pause vor der Lorelei

Sehr sonnig, keine Wölken, 25-28 Grad, leichter Rückenwind

Nachtrag vom 2. September: Udo hatte die gesamte Strecke der 2. Etappe davon gesprochen „in Lahnstein werde ich in die Lahn springen und eine Runde schwimmen“. Gesagt, getan. Badehose an und ab in den Fluss… Moment, geht nicht so einfach, es gibt keinen Einstieg. Udo schaut sich um und sieht ein Kajütboot vor einem Steg, das aber den gesamten Steg einnimmt. Udo schaut sich erneut um, sieht ein holländisches Rentnerehepaar vor ihrem Wohnwagen sitzend ihn beobachten. Udo fragt „ Ist das Ihr Boot?“ versteht so etwas wie neei und sagt darauf „Alles klar!“ Dann entert Udo das Boot. Am Heck befand sich eine Leiter, ein idealer Einstieg in die Lahn. So kam Triathlet Udo zu einer Schwimmeinheit in der Lahn. Als Ergebnis bringt er einen Stein aus der Lahn mit – einen Lahnstein für den Rucksack.

Die 3. Etappe begann schleppend: wir alle hatte schon lange, so ca. 20 Jahre nicht mehr, gezeltet. Entsprechend ungewohnt war die Situation, so dass wir mehr mit der Luftmatratze kämpften als einen ruhigen Schlaf zu finden. Das Navi wurde schnell eingestellt und gegen 10:15 ging es los. Werner hatte ein Herz für uns - „ lasst die Zelte und Koffer liegen, ich räume alles zusammen“.

Doch etwas stimmte nicht: kurz hinter Lahnstein befanden wir uns auf einer reinen Autostraße – für Radfahrer verboten! Das Hupen der vielen Fahrzeuge schaltete an diesem Morgen spät unser Gehirn an. Also schnell runter von der Autobahn und das Navi wieder auf Fahrradmodus gestellt, konnte es nur noch besser werden. Wurde es auch, bei sonnigen Wetterverhältnissen und leichtem „Schiebewind“ fuhren wir den wunderschönen Rhein entlang von Koblenz bis Bingen. Eine kurze Pause an der Lorelei war natürlich Pflicht. Über Bad Kreuznach ging es über den Donnersberg und dann zu unserem heutigen Ziel, das Jugendgästehaus in Elmstein.
Warum müssen Jugendgästehäuser immer auf der höchsten Anhebung in der weitläufigen Umgebung liegen? Sind doch Berg-Zielankünfte bei Radfahrern nach einer strapaziösen langen Fahrt äußerst unbeliebt. Werner hatte sich hier indes schon ein wenig eingelebt und erwartete uns.

Jugendgästehäuser haben übrigens ihren ganz eigenen Charme, ich fühlte mich in meine Zeit als Schüler auf Klassenfahrt zurückversetzt. Das Essen war einfach, einfach gut, EINE Brotsorte, einen reichhaltigen Aufschnitt-Teller und eine Käseplatte. Dazu Hagebuttentee. Wir lernten den Hausmeister kennen „ich heiße Rainer, wenn Ihr rauchen wollt, ich habe ein Raucherzimmer eingerichtet“. (Sehr nett, aber nein-danke). Eine Gruppe von vier jungen Leuten spielte Musik – Gitarrenklänge,Flötenmusik und ein Akkordeon harmonierten fast gekonnt miteinander. So klang auch unsere 3. Etappe zufrieden aus.

Streckenlänge: 177,5 km, Höhenmeter: 1150, Navi hätte wissen müssen, dass wir Radfahrer sind

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Kommentare: 6
  • #1

    Praxisteam Dr. Happich (Dienstag, 04 September 2012 06:16)

    Wir druecken alle Daumen, damit es weiter so gut laeuft. :o), Toi,toi,toi

  • #2

    Andreas (INCLUSONICS&SUBFRAME) (Dienstag, 04 September 2012 09:30)

    Hallo,
    ich hoffe ihr findet die nächste Nacht besseren Schlaf.
    WEITER VIEL SPASS UND SPANNENDE EINDRÜCKE.
    GODSPEED!!!

    Andreas

  • #3

    Mirjam Goerrig (Dienstag, 04 September 2012 09:38)

    Euch eine Super-Etappe in die herrliche Ortenau heute. Der leckere Wein dort sorgt auch für einen guten Schlaf ;-)

    Viele Grüße

    Mirjam

  • #4

    Udo Raabe (Dienstag, 04 September 2012 14:41)

    Hört sich ja prima an. Hoffe Ihr benötigt auch weiterhin keine Regenreifen.

    Gebt Kette

    Udo

  • #5

    Thorsten Wulf (Dienstag, 04 September 2012 20:54)

    Ich drücke euch für einen kräftigen Rückenwind die Daumen! Macht weiter so und ich wünsche euch ganz wenig Steigungen...

    Viele Grüße,

    Thorsten

  • #6

    Hubert Kaiser (Mittwoch, 05 September 2012 08:23)

    Moin Ihr Drei.

    Ja Jugendherbergen liegen fast immer auf nem Berg.

    Steckt ja auch im Wort Her(berg). Also immer her mit dem Berg.:) Das mit dem Wein stimmt, aber bitte nur ein Glas.:)

    Herzliche Grüße

    Hubert

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