9. Etappe: Eine erste Königsetappe (2000 Höhenmeter)

geschaftt!
geschaftt!

Sonnig, 19-28 Grad, Wind spielte keine Rolle

 

Ein Nachtrag zum gestrigen Besuch in Le Chambon-Feugerolles: Am Abend stand noch eine Besichtigungstour durch die Stadt und ein Restaurantbesuch auf dem Programm. Dort lernten wir viel Wissenwerte über die 30.000 Einwohner-Stadt kennen: Es gibt insgesamt 80 Sportvereine, eine Mode-Hochschule (von insgesamt 2 in ganz Frankreich), mehrere Institutionen zur Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung und eine Auszeichnung als eine Stadt der Blumen. Im Rathaus besuchten wir Bürgermeister Barnier, der uns interessante Fotos aus seinem Alaska-Urlaub zeigte. Am Schluss erhielten wir von ihm eine Flasche Champagner, die aber erst in Gibraltar geöffnet werden darf, um dann auf das erfolgreiche Ende unserer Reise anzustoßen. Das werden wir natürlich machen!

Am kommenden Morgen hatte Udo den Wecker auf 06:40 gestellt; was mich sehr störte. Auch Familie Arraud musste sich diesem Diktat unterwerfen, 7:00 frühstücken, pünktlich los, keine Zeit verlieren! Trotzdem konnte Udo es nicht verhindern, dass wir in Ruhe frühstückten -, auch wenn er in der Zwischenzeit schon alles für die Abreise vorbereitete. Um 08:30 verabschiedeten wir uns dann von der netten Familie Arraud.

Sofort ging es aus dem Tal hinaus in Richtung Zentralmassiv. Zunächst mäßig ansteigend mit 5-6% Steigung. Kein Problem.
So ging es hinauf bis auf knapp 1200m, durch eine wenig bevölkerte Region, viel Wald und einige Wiesen. Dann ging es wieder hinunter - einfach herrlich. Langsam näherten wir uns der Rhone-Alpes Region, dem Departement Ardèche, eine Gegend très sauvage und ursprünglich. Zuvor legte sich aber ein Montagne in den Weg, der auf ca. 10 km Steigungen von 9% bis 13% zu bieten hatte. Die Abfahrt entschädigte uns entsprechend, wir bekamen dabei das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

Unser Ziel hieß Vogue, eine malerische kleine Stadt am wilden Fluss Ardèche; ein Bilderbuch-Urlaubsort für z.B. Kanuten. Wir begnügten uns damit, eine Runde in der Ardèche zu schwimmen bzw. Udo hat mich dazu gezwungen - war aber ein tolles Erlebnis.

Streckenlänge: 145 Km, Höhenmeter: 2003!, max. Steigung: 15%, Pannen: Keine, Schnitt: nur 22Km/h, 7 Stunden Nettofahrzeit.

Zentralmassiv
Zentralmassiv
der Schein trügt
der Schein trügt
Udo: "das Schwimmen lockert die Beinmuskulatur...."
Udo: "das Schwimmen lockert die Beinmuskulatur...."

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Kommentare: 1
  • #1

    Hartmut Eppe (Montag, 10 September 2012 23:27)

    Hallo Ralf, Udo, Werner,
    Ardèche - da kommen Erinnerungen hoch, bin dort in den 80 igern mehrmals mit meiner Bol Dor gewesen, genießt es einfach trotz aller Strapazen. Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute natürlich auch im Namen der gesamten Spvg. Hesselteich-Siedinghausen 1958 e.V. Verfolge(n) mit viel Spaß Euer Tagebuch. Viele Grüße aus dem bis heute noch sonnigen Hesselteich. Euer "Präsi"

Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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