15. Etappe: Aufholjagd

Begegnung der überflüssigen Art
Begegnung der überflüssigen Art

Sonne pur, bis 33 Grad, Wind aus wechselnden Richtungen, meist aus Nordost

Die gestrige Etappe hatte uns doch ganz schön zugesetzt, der Gegenwind verhinderte ein schnelles Vorankommen. Am Ende standen nur gut 130 km auf dem Tacho. 25km weniger als geplant. Auch die 13.Etappe nach Barcelona vor zwei Tagen hatte durch die Stadtbesichtigung ebenfalls ca. 25 km gekostet. Also hieß es für die 15. Etappe: Kilometer machen, um den Rückstand wieder aufzuholen. Für die 16. Etappe am Sonntag hatten wir uns für ein privates Quartier angekündigt, das wir natürlich wie vereinbart erreichen wollten. Glücklicherweise hatte Werner uns ein gutes Quartier (mit Klimaanlage) direkt am Meer organisiert, so dass wir uns gut erholen konnten.

Also früh aus den Federn und los. Mit guten Windverhältnissen, kaum Wind, rollten wir die Schnellstraße N-340 Richtung Valencia entlang. Die kleineren Straßen direkt an der Küste entlang sind zwar malerischer, aber man kommt durch die Städtchen und Dörfer mit den zahlreichen Ampeln und verschlungenen Pfaden nur zähflüssig voran. Schon nach einer Stunde Fahrt wurden wir durch eine Reifenpanne in unserem Eifer kurz gestoppt. Dennoch ging es zügig weiter. Mindestens 180 km mussten es heute werden. Werner hatten wir als ein mögliches Etappenziel die Stadt Burriana enannt. Falls es jedoch gut laufen sollte, wollten wir uns gegen Mittag melden, ob wir unser Ziel auf Sagunto (knapp 20 Km nördlich von València) eventuell nach Süden verlegen. Es lief gut, also verlängerten wir die Strecke.
An einer Ortseinfahrt, wenige Km vor Burriana, wies ein altes Segelschiff, plakativ und weit sichtbar auf einen kleinen Sporthafen hin. Wir unterbrachen unsere Fahrt, weil das Boot ein passendes Fotomotiv versprach. Also schnell den Segler erklommen, ein, zwei Fotos geschossen - die ganze Prozedur dauerte gerade 5 Minuten - da „gesellte“ schon ein Fahrzeug der heimischen Polizei, der policia local dazu. Der Uniformierte stellte uns mit ernster Miene zur Rede, was wir an dem Boot machten und betonte, dass es verboten sei, dieses zu betreten. Wir zeigten uns reuig und erklärten, dass wir nur ein Foto geschossen haben und sofort wieder verschwinden werden. Glück gehabt, der Gesetzeshüter drehte sich grummeln um und verschwand genau so schnell, wie er aufgetaucht war.

Er wurde ein langer Tag - am Ende durften wir mit 203 gefahrenen Km zufrieden sein. Dennoch liegen morgen auch wieder knapp 180 Km vor uns. Ob wir das schaffen?

Streckenlänge: 203 km, Max. Steigung: 8%, Höhenmeter: 805, Pannen: eine Reifenpanne; Nettofahrzeit 7:38 Stdn.

diese Straße fahren wir bis zum Ende: noch 1000 Km
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mehr Wind brauchen wir nicht
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Kommentare: 15
  • #1

    Hubert Kaiser (Sonntag, 16 September 2012 09:40)

    Hallo Ihr Drei!!!

    Man ist das spannend und toll Eure Berichte zu lesen. Fiebern richtig mit und schauen immer schon, nach dem nächsten Blog. Udo, gönnt Euch ruhig mal Mittags ne Pause mit Cafe con Leche oder/und einer Cola, das muss sein. Die im Süden machen nicht umsonst mittags Siesta. Wünschen Euch weiterhin Rückenwind oder max. ne leichte Brise von vorn(zur Abkühlung) und eine unfallfreie Fahrt. Mit sportlichen Grüßen Maren & Hubert

  • #2

    Christiane und Reiner Lippold (Sonntag, 16 September 2012 11:22)

    Hallo Ihr Drei,
    auch wir gehören zu Eurer Fangemeinde und lesen jeden Tag Euren interessanten Bericht und schauen uns die meistens etwas spektakulären Fotos an. Wir wünschen Euch trotz der vielen Kilometer die Ihr noch machen müsst etwas Zeit und Muße für die schöne Landschaft. Weiterhin eine unfallfreie Fahrt und viele Grüße aus Bockhorst.
    Christiane und Reiner

  • #3

    Axel Sichler (Sonntag, 16 September 2012 18:19)

    Hallo ihr 2 (bzw. 3),
    liebe Grüße aus der HSV-Pfingstfahrt-Etappenstadt Aerzen im Weserbergland. Habe heute sämtliche Reiseberichte gelesen und werde ab jetzt euer Vorankommen täglich verfolgen. Ich beneide euch für diese tolle Aktion und spannende Radtour. Einfach super! Wäre am liebsten dabei. Weiterhin gute Fahrt und passt auf euch auf, Spanien soll für Radfahrer wg. rücksichtsloser Autofahrer ein gefährliches Pflaster sein. Also, bleibt gesund!
    Axel (Pantani)

  • #4

    Roland (Sonntag, 16 September 2012 22:27)

    Hallo Mädels!!!

    Super Berichte! Super Tour!
    Ralf, versuch Udo mal den kulturellen Aspekt der Reise zu verdeutlichen, damit dieser auch von Land und Leute berichten kann, nicht nur von deinem Hinterrad!

    Respekt für eure Leistung!!

    Und noch viel Spaß in der letzten Woche!!

    Udo-- " Gib Galles!!!

  • #5

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Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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