19. Etappe : Bikers Traum

Bikers Traum
Bikers Traum

Bedeckter Himmel, 7 Tropfen Regen, sehr angenehm, 25-28 Grad, Wind=Null

Die heutige Etappe hatte alles zu bieten, was das Bikerherz erfreut. Berge, rasante Abfahrten, Begegnungen der besonderen Art, das Meer und mehr. Aber eines nach dem anderen.

In Anschluss eines seit langem vermissten kontinentalen Frühstück ging es unter der Führung von Herbert, der uns auch heute wieder begleitete, um 09:15 auf die 19. Etappe. Uns erwartete wieder eine besonders schöne Route durch die Bergwelt der Sierra Nevada, wenig bis kein Autoverkehr und Natur pur. Grandios! Eva versorgte uns zwischendurch mit den nötigen Getränken, eine wirklich gute Betreuung. Nach ca. 80 Km verabschiedeten wir uns von den beiden, die danach noch ein Stück in Ruhe weiterradeln wollten - wir hatten einen Zeitplan und mussten weiter.

Wir folgen dem Vorschlag von Herbert nach Carboneras, eine der schönsten Streckenabschnitte, die wir bisher „erfahren“ durften. Direkt an der Küste entlang, leicht wellig, links das Meer, rechts die Berge, einfach klasse. An einem besonderen Aussichtspunkt machten wir eine Fotopause und wurden von einem Paar aus Kassel angesprochen: “Radsport Hesselteich, das liegt doch in Deutschand!“ Wir kamen ins Gespräch und erklärten unsere Situation, natürlich wurde auch der Flyer vom Wertkreis Gütersloh übergeben. Eine schöne Begegnung, ein Foto, weiter. Die Streckensituation machte es erforderlich, dass wir ein kleines Stück Autobahn (nicht mautpflichtig) fahren mussten, nämlich die Autovia del Mediterráneo. Wir erreichten zwar nicht die erforderliche Mindestgeschwindigkeit von 60 Kmh, doch kamen wir ein gutes Stück voran. Das schlechte Gewissen, das uns dabei die ganze Zeit begleitete, veranlasste uns schon die zweite Ausfahrt wieder herauszufahren und den Camino zu benutzen. Der Camino verläuft parallel zur Autobahn und ist für Autos nicht befahrbar (verboten). Also besser rauf auf den Camino, „die Polizeipräsenz ist hier allgegenwärtig und sehr streng „ ( Zitat Eva). Was sie uns verschwieg, der Camino ist nicht immer asphaltiert. Als Kontrast zur Autobahn durften wir eine Mountainbike-Strecke „genießen“, die uns nach wenigen Km dazu nötigte die Autovia wieder ein Stück zu benutzen (dazu mussten wir über einen leicht zu überwältigenden Zaun steigen). Wir hatten Glück und kamen ohne Unterbrechung durch die heimische Kontrolle nach Almeria – unserem heutigen Ziel – an. In Almeria hatte Werner ein Quartier gefunden und wartete schon eine Weile auf uns. Mehr als 180 Km kosteten allerdings Zeit, so versuchten wir diese ein wenig mittels rascher Stadtdurchfahrt wieder herauszuholen. Und das geht nur, wenn man es so macht wir die Spanier: Ampeln darf man nur als Empfehlung sehen, sonst kommt man nicht voran; so etwas wir eine grüne Welle ist hier noch nicht angekommen. Mit viel Aufmerksamkeit (und der Nachsicht der übrigen Verkehrsteilnehmer) kamen wir dann doch noch gegen 19:00 zu Werners Freude am vereinbarten Quartier an. Bueno!

Streckenlänge:181, Höhenmeter: 1590, Max Steigung: 13%, max Speed: 78 kmh

 

Herbert und Eva kennen sich in dieser Gegend bestens aus
Herbert und Eva kennen sich in dieser Gegend bestens aus
Ein Ehepaar aus Kassel will unsere Tour unterstützen
Ein Ehepaar aus Kassel will unsere Tour unterstützen
die heutige Mountainbikestrecke passte nicht zu unserem Fortbewegungsmittel
die heutige Mountainbikestrecke passte nicht zu unserem Fortbewegungsmittel
also rüber über den Zaun, der die Mountainbikestrecke von der Autobahn trennt
also rüber über den Zaun, der die Mountainbikestrecke von der Autobahn trennt
Sorry Hartmut, soll nicht wieder vorkommen, die letzten paar Km werden wir vorschriftsmäßig auf Radwegen zurücklegen
Sorry Hartmut, soll nicht wieder vorkommen, die letzten paar Km werden wir vorschriftsmäßig auf Radwegen zurücklegen

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Kommentare: 2
  • #1

    Hubert Kaiser (Donnerstag, 20 September 2012 20:45)

    Hallo Ihr Drei,

    das sind ja tolle Bilder, noch 2 Etappen, dann habt Ihr es geschafft. Die heutige Etappe sollte ja schon hinter Euch liegen. Respekt vor den beiden Pedalrittern, aber auch vor "Wernherr", der euch so taff begleitet. Bei den Ampeln habt ihr aber Glück gehabt, die Policia Lokal ist oft sehr streng, rote Ampel überfahren kostet 50€ für Radfahrer. Habe ich selber schon gesehen.
    Also schön erholen und morgen nicht überziehen, dann wird das am Samstag, die Tour de h ónneur.

    Bis bald in Bockhorst

    Hubert

  • #2

    Hartmut Eppe (Donnerstag, 20 September 2012 23:06)

    Hallo Ralf, Udo,

    hört sich schon alles sehr abenteuerlich an. Nur übertreibt es nicht, die spanische Polizei zieht auch schon mal "Verkehrsrowdies" aus den Verkehr, wäre ja so kurz vorm Ziel nicht so spaßig.

    Viele Grüße auch an Werner und weiterhin alles Gute für die letzten Kilometer.

    Hartmut

    PS: Wenn die A33 eröffnet wird, dann bin ich mit dem Rad auch dabei.

Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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