23.08.2013:Etappe 1: Bürger von Münchhausen: Weltmeister der Gastfreundschaft

Als wir uns am Morgen gegen 8:30 Uhr in Regenkluft auf den Weg in Richtung Pisa aufmachten, hatten wir sicherlich schon einmal besserer Laune. Die hohe Luftfeuchtigkeit nagte an unserer Stimmung, selbst Udo hatte war eher still und hatte nicht viel zu erzählen.

Am frühen Abend saßen wir mit unseren Rädern auf einem großen Anhänger, der von einem Traktor gezogen wurde, und fuhren durch den Burgwald.

Was war passiert?

Es begann damit, dass die Sonne sich immer häufiger gegen die dunklen Wolken durchsetzte und die Straßen langsam trocken wurden. Die Stimmung wurde besser, Udo gesprächiger. An Stromberg vorbei, Richtung Anröchte ging es bis nach Nuttla, wo wir nach 100km unsere Mittagspause machten. Das Mittagessen bestand aus Huberts selbstgebackenen Müslipower-Riegeln und einer dicken Scheibe von der „Reinert Sommerwurst“ (von Michael Schlie gesponsert). Weiter in Richtung Winterberg ließen sich die Höhenmeter nicht mehr vermeiden. Nach 169 Km kamen wir dann in Münchhausen (22 km nördlich von Marburg) an. Ein malerischer Ort von Bergen umgeben, der zum Urlaubmachen einlädt.

Was dann geschah, glaubt man nicht.

Frau Antje Junk empfing uns herzlichst in Ihrer schönen Ferienwohnung (Ferienwohnung Junk, Kreuzstraße 14, 35117 Münchhausen – antje-junk@web.de - sehr empfehlenswert). Sie teilte uns mit, dass wir gleich von einem Traktorgespann abgeholt werden – Die Räder sollten auch mit. Kurz darauf saßen wir auf dem Anhänger, einige Kinder waren dabei und Udo aus Münchhausen als Fremdenführer. Ortsvorsteher Bodo Molodych lenkte das Gespann gekonnt durch den märchenhaften Burgwald. Das Ziel sollte hinauf zum sagenumwobenen Christenberg gehen, auf der sich eine romanische Kirche mitten im Wald befindet (alte Kestenburg ) . Es ging an Teichen und urigen Wäldern vorbei, bis es plötzlich hieß: „Pause, bitte absitzen“. Wir waren an dem einzigartigen Spiegelsee angekommen. Spiegelsee genannt, weil sich hier die Türme der Kirche spiegeln. Noch eine Besonderheit: Der Spiegelsee wird gespeist durch eine Quelle, die vom heiligen Bonifatius zum fließen überredet wurde. Dann ging es weiter zum Höhepunkt des Tages: Am Waldgasthaus Christenberg wurden wir fast vom „halben Dorf“ empfangen. Ein unglaubliches Pasta- und Salatbuffet über 10 m Länge zog uns in seinen Bann. Wir mussten Hubert festhalten, sonst wäre er sofort über die kulinarischen Köstlichkeiten hergefallen. Doch zunächst wollte die örtliche Presse einige Fotos von uns machen. Wie konnte das sein, dass innerhalb unserer Buchungs-Bestätigung vor knapp einer Woche nun so ein Empfang organisiert werden konnte? Ulrike Menzel, die Gastwirtin, hatte zusammen mit Antje Junk (s.Ferienwohnung Junk) die Idee dazu, das Buffet auszurichten. Dazu wurden kurzfristig im Dorf Flyer verteilt: „ Am 23.08.2013 Spendenaktion im Waldgsthaus Christenberg – Mediterranes Pasta- und Salatbuffet pro Pers. 10,-- Euro von 18:00 – 22:00 Uhr – Die Einnahmen des Buffet werden gespendet!“

Daraufhin kamen zahlreiche Gäste. Und das Beste: Das Essen (von Ihrem Sohn Florian meisterlich zubereitet und angerichtet) war phänomenal!!!!

Wir waren wirklich ergriffen von diesem Einsatz und Engagement, insbesondere die begeisternde Art von Frau Menzel hat uns angesteckt. Vielen Dank !

 

einigartiger Empfang von Familie Wenzel und FrauJunk (2.v.r.)
einigartiger Empfang von Familie Wenzel und FrauJunk (2.v.r.)

Als wir uns am Morgen gegen 8:30 Uhr in Regenkluft auf den Weg in Richtung Pisa aufmachten, hatten wir sicherlich schon einmal besserer Laune. Die hohe Luftfeuchtigkeit nagte an unserer Stimmung, selbst Udo war eher still und hatte nicht viel zu erzählen.

Am frühen Abend saßen wir mit unseren Rädern auf einem großen Anhänger, der von einem Traktor gezogen wurde, und fuhren durch den Burgwald.

Was war passiert?

Es begann damit, dass die Sonne sich immer häufiger gegen die dunklen Wolken durchsetzte und die Straßen langsam trocken wurden. Die Stimmung wurde besser, Udo gesprächiger. An Stromberg vorbei, Richtung Anröchte ging es bis nach Nuttla, wo wir nach 100km unsere Mittagspause machten. Das Mittagessen bestand aus Huberts selbstgebackenen Müslipower-Riegeln und einer dicken Scheibe von der „Reinert Sommerwurst“ (von Michael Schlie gesponsert). Weiter in Richtung Winterberg ließen sich die Höhenmeter nicht mehr vermeiden. Nach 169 Km kamen wir dann in Münchhausen (22 km nördlich von Marburg) an. Ein malerischer Ort von Bergen umgeben, der zum Urlaubmachen einlädt.

Was dann geschah, glaubt man nicht.

Frau Antje Junk empfing uns herzlichst in Ihrer schönen Ferienwohnung (Ferienwohnung Junk, Kreuzstraße 14, 35117 Münchhausen – antje-junk@web.de - sehr empfehlenswert). Sie teilte uns mit, dass wir gleich von einem Traktorgespann abgeholt werden – Die Räder sollten auch mit. Kurz darauf saßen wir auf dem Anhänger, einige Kinder waren dabei und Udo aus Münchhausen als Fremdenführer. Ortsvorsteher Bodo Molodych lenkte das Gespann gekonnt durch den märchenhaften Burgwald. Das Ziel sollte hinauf zum sagenumwobenen Christenberg gehen, auf der sich eine romanische Kirche mitten im Wald befindet (alte Kestenburg ) . Es ging an Teichen und urigen Wäldern vorbei, bis es plötzlich hieß: „Pause, bitte absitzen“. Wir waren an dem einzigartigen Spiegelsee angekommen. Spiegelsee genannt, weil sich hier die Türme der Kirche spiegeln. Noch eine Besonderheit: Der Spiegelsee wird gespeist durch eine Quelle, die vom heiligen Bonifatius zum fließen überredet wurde. Dann ging es weiter zum Höhepunkt des Tages: Am Waldgasthaus Christenberg wurden wir fast vom „halben Dorf“ empfangen. Ein unglaubliches Pasta- und Salatbuffet über 10 m Länge zog uns in seinen Bann. Wir mussten Hubert festhalten, sonst wäre er sofort über die kulinarischen Köstlichkeiten hergefallen. Doch zunächst wollte die örtliche Presse einige Fotos von uns machen. Wie konnte das sein, dass innerhalb unserer Buchungs-Bestätigung vor knapp einer Woche nun so ein Empfang organisiert werden konnte? Ulrike Menzel, die Gastwirtin, hatte zusammen mit Antje Junk (s.Ferienwohnung Junk) die Idee dazu, das Buffet auszurichten. Dazu wurden kurzfristig im Dorf Flyer verteilt: „ Am 23.08.2013 Spendenaktion im Waldgsthaus Christenberg – Mediterranes Pasta- und Salatbuffet pro Pers. 10,-- Euro von 18:00 – 22:00 Uhr – Die Einnahmen des Buffet werden gespendet!“

Daraufhin kamen zahlreiche Gäste. Und das Beste: Das Essen (von Ihrem Sohn Florian meisterlich zubereitet und angerichtet) war phänomenal!!!!

Wir waren wirklich ergriffen von diesem Einsatz und Engagement, insbesondere die begeisternde Art von Frau Menzel hat uns angesteckt. Vielen Dank !

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Jörg Hinrichs (Samstag, 24 August 2013 10:08)

    Moin,
    die ersten Berichte fand ich sehr gut!
    Schön, dass man Euch so herzlich empfängt und Eure Aktion so viel Zustimmung findet! Ich wünsche Euch weitere schöne Tag, viel Somme und gute Beine!
    Sportliche Grüsse
    Jörg

  • #2

    Friedhelm Boschulte (Samstag, 24 August 2013 11:40)

    Hallo Jungs, der erste Tag war doch schon gut und eine tolle Aktion der Gäste. Mit dem Wetter wirds bestimmt besser. Kopf hoch. Ihr schafft das!
    Wünsche Euch gutes unfallfreies Fortkommen und viel Spaß. Friedhelm

Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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