24.08.2013 Etappe 2: Ein Vorgeschmack auf die Alpenetappen

Wetter: Trocken , Wind oft von vorn, 22-26 ° C, Streckenlänge 181km, Höhenmeter: 1900 m, Anstiege bis 13%

Als wir uns am Morgen zur Abfahrt bereit machten, waren wir unisono der Meinung, dass es uns in Münchhausen überaus gut gefallen hat. Also beschlossen wir, nicht weiterzufahren, sondern die verbleibenden 8 Tage hier zu verbleiben und weitere Aktionen mit den netten Bürgern von Münchhausen zu planen.

Ist natürlich Quatsch, ich gebe aber zu, diesen Gedanken - halb im Scherz - vorgeschlagen zu haben. Selbstverständlich ging es weiter. Zunächst nach Marburg, die interessante Universitätsstadt, dann weiter über Grünberg in Richtung Vogelsberg. So schön der „Naturpark Hoher Vogelsberg“ sich landschaftlich präsentiert, zeigte er sich uns Radfahrern von seiner gemeinen Seite: Steigungen und nochmals Steigungen, bis zu 800 Meter hoch. Eine gute Trainingseinheit für die bevorstehenden Alpenetappen. Der Kurort Bad Orb diente uns als besonderer Rastort. Udo hatte nämlich erneut eine Wette verloren: jeden Morgen schauen wir uns das Streckenprofil an, und wundern uns über die von Udo und seinem Navi errechneten Höhenmeter auf der jeweils bevorstehende Etappe. Hubert und ich setzen dagegen und schätzen ebenfalls die bevorstehenden Höhenmeter. Zur ersten Etappe waren 1000m angesagt, daraus wurden dann aber 1400m. Der Preis für die fehlerhaft geplanten Höhenmeter (auf die man sich ja mental vor jeder Fahrt einstellen muss) war ein italienisches Eis für jeden. So saßen wir gegen 16:00 in einer Eisdiele in Bad Orb und schlemmten genüsslich ein Eis - von Udo gesponsert (natürlich musste es Spagetti-Eis sein). Nun hatten wir noch 55km vor uns (Richtung Main) und es ging gleich mit einem 4 km langen Anstieg los. So sind wir auch heute auf 400 Höhenmeter mehr gekommen, als Udo geplant hatte (1500).

Untergekommen sind wir in einer kleinen Pension im Ort Glasofen, der in der Nähe von Marktheidenfeld liegt. Der Ort besitzt eine evangelische (!) Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Sie liegt direkt im Zentrum und ist an der höchst gelegenen Stelle des Ortes erbaut worden. Dann gibt es noch das historische Gasthaus, das seit seiner Errichtung im Jahr 1864 in sechster Generation von einer Familie geführt wird. Frau Hildegard Fertig, die jetzige Inhaberin des Gasthofs und der Pension hatte viel über Ihre Familie, die Trachtengruppe des Ortes und die Entstehung des Ortsnamens zu erzählen. So erfuhren wir, dass der Ort Glasofen nicht, wie man zunächst vermuten mag, mit einstiger Glasherstellung zu tun hat, sondern dass es ein Herr Claushof mit seinem großen landwirtschaftlichen Hof gewesen ist, der dem Ort seinen Namen gab.

Abschied von Familie Junk in Münchhausen
Abschied von Familie Junk in Münchhausen
Das Etappenziel ist bald erreicht in Neustadt am Main
Das Etappenziel ist bald erreicht in Neustadt am Main
Es geht voran
Es geht voran

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Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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