4. Etappe: Dänemark ist nicht flach

176 km, windig, Wetter sonst gut, 1350 Höhenmeter

Die heutige Etappe sollte uns ins 160 km entfernt gelegene Randers führen, wo uns ein Campingplatz als Quartier erwartete. Wie man an der "Anzugsordnung" auf dem Foto zum Start in Haderslev sieht, konnte das Wetter nicht allzu gut sein. Vorweg gesagt: bis auf einen anfänglichen Schauer blieb es trocken. Aber dafür blies der Wind wie schon am gestrigen Tag sehr stark. Das schreckte das heutige Team, das aus den drei Fahrern Doris, Ralf und Udo bestand nicht ab, gut gelaunt die ersten 90 Km aufzunehmen. In Horsens hatten wir eine Pause mit Fahrerwechsel geplant. Zusätzlich nahmen wir uns in der hübschen Stadt Vejle kurz Zeit die Innenstadt zu besichtigen. Udo unternahm akrobatische Verrenkungen ein schönes Foto zu schießen.

Fast hätten wir die geplanten 90 Km bis zum Treffpunkt um +24 km  überschritten. Fast! Denn Udo führte uns gemäß seinem altgedienten und zuverlässigen Navi auf eine Straße, die eigentlich durch ein Tor anzeigte, dass sie zu einem Werksgelände gehörte. Da das Tor geöffnet war, empfahl Udo: "Hier muss es weitergehen, alles andere wäre ein Umweg! Ha, geht gar nicht anders, 24 Km Umweg, weiter!"

Es handelte sich um eine zum Betrieb gehörende Straße einer Großmolkerei, die nach 3 Km vor einem verschlossenen Tor endete.

"Ich fahr doch jetzt nicht zurück", schimpfte Udo und drehte unruhig wir ein Tiger in seinem Käfig von rechts nach links seine Runden vor dem verschlossenen Tor, unablässig seine Schimpftiraden von sich gebend.

Dies zeigte Wirkung: langsam öffnete sich das elektrisch gesicherte Tor und entließ die gefangenen Radfahrer in die Freiheit.

Wenig später erreichten wir den vereinbarten Treffpunkt und Hubert und Bernhard lösten Udo und Doris als Fahrer ab.

Die dann folgenden 86 Km (70 Km geplant) kämpften wir nicht nur mit dem Wind, sondern auch mit der Technik: das Navi stürzte ab und quittierte kurz darauf ganz seine Dienst. Die letzten 40 Km waren dann ein Tasten und Stochern im Nebel, dennoch kamen wir - mit dann etwas mehr Km in den Beinen -  am Campingplatz in Randers an.

Auf dem Campingplatz fielen wir sofort auf, was dafür sorgte, dass wir mit den Menschen ins Gespräch kamen und ihnen unsere Spendentour erläutern konnten. Als sehr hilfreich erwiesen sich die Flyer, die nicht nur in deutscher Sprache unser Spendenprojekt erklärte, sondern ebenfalls auf norwegisch den Hintergrund unserer Tour zeigte.

 

Die Innestadt von Vejle ist ein Besuch wert
Die Innestadt von Vejle ist ein Besuch wert
endlich öffnete sich das Werkstor und ermöglicht uns die Weiterfahrt
endlich öffnete sich das Werkstor und ermöglicht uns die Weiterfahrt
diese Kochstelle trotzt auch windigsten Verhältnissen
diese Kochstelle trotzt auch windigsten Verhältnissen
und sorgt für ein zünftiges Gericht für die hungrigen Sportler
und sorgt für ein zünftiges Gericht für die hungrigen Sportler
... und es schmeckt einfacht köstlich!
... und es schmeckt einfacht köstlich!

Eine neue Hose für Udo.

Udo hat sich  beim Packen seiner Reiseutensilien gänzlich auf die Radsportkleidung konzentriert. 3 kurze Radhosen, 2 x 3/4 und 2 lange, unzählige Radtrikots, Windstopper, Regenjacke, Armlinge, Beinlinge, Radsocken und, und, und

Aber keine lange Freizeithose!

"Maren, kannst Du mir nicht eine günstige Freizeithose kaufen, Trainingshose oder was ähnliches - aber günstig. Danke!"

Maren war äußerst erfolgreich - Udo war hochgradig zufrieden! (Ob es am Preis lag?)

 

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Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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