7. Etappe: Norwegen erleben, von Eikern bis Randsfjorden

138 km, 1790 Höhenmeter, meist regnerisch, Temperatur: 14-17 Grad Celsius

 

 

Bei der heutigen Etappe sollte  uns gleich zu Beginn unserer ersten Radetappe in Norwegen die ganze Schönheit und der rauhe Charakter dieses Landes gezeigt und bewusst gemacht werden.
Es begann schon in der Nacht, als mich prasselnde Regen in meinem Zelt aus dem Schlaf riss. Es ist schon erstaunlich, welche Resonanz die Regentropfen auf dem straff gespannten Zeltdach erzeugen und mit dem Wind als Dirigenten ein seltsames Naturkonzert darbieten konnten. Das hatte ich zwar so nicht bestellt, war aber irgendwie froh die schützende Zeltplane zwischen mir und dem norwegischen Wetter zu haben.

 

Am Morgen hatte sich der Regen zunächst gelegt, so dass wir die Zelte abtrocknen und abbauen konnten.  Unser gelber kleinen Rucksack wurde mit regenfester Kleidung bestückt – jeder packte eine Regenjacke, eine zusätzliche Regenhose und Überschuhe ein, Bernhard war zusätzlich mit einer Helm-Regenhaube ausgestattet – zusätzlich die selbstgebackenen Müsliriegel von Hubert als Proviant verstaut starteten wir in den trüben, wolkenverhangenen Morgen. Unsere Strecke führte uns zunächst an unserem Campingsee (Eikeresee?) entlang, der sich über mehrere Km erstreckte und entfernte sich dann etwas von diesem. Das bedeutete, dass wir uns kaum noch dem schönen Anblick dieser fantastischen Landschaft widmen konnten, sondern unsere Konzentration von den bevorstehenden Anstiegen in Anspruch genommen wurde. Der Straßenverlauf erwies sich als äußerst abwechslungsreich; immer ging es rauf, dann ein wenig runter, nie geradeaus. Ein Traum für jeden Radfahrer (und Motorradfahrer wissen das auch zu schätzen, man trifft sie hier zahlreich an), wenn das Wetter nur besser gewesen wäre: nach 20 Km ergoss sich ein Schauer, dem unsere rasch übergestreifte Radbekleidung kaum standhielt. Glücklicherweise wechselten Schauer- und Trockenphasen einander ab. Nach 75 Km hatten wir einen Treffpunkt vereinbart, um Proviant aufzunehmen. Dabei nutzen wir den Stopp, um auch unsere Radbekleidung zu wechseln, damit wir die Etappe wieder trocken fortsetzen konnten. Die Steigungen nahmen zu und der Regen hielt uns in Bewegung. Warum? Weil wir uns unterwegs ständig umzogen - Regenjacke an, beim Anstieg wurde es dann zu warm, Regenjacke wieder ausgezogen, und das gefühlte 20 Mal.

 

15 Km vor dem Ziel bekamen wir von unseren fürsorglichen Begleitern im Wohnmobil die Info, dass der eingeplante Ziel-Campingplatz nicht mehr existierte. Was nun? Schnell eine Alternative möglichst in der Nähe suchen! Dank Internet und Navi war rasch ein neuer Platz gefunden. Dieser lag zwar nicht ganz auf unserer Route, aber das war egal. Wir hatten sogar das Glück, dass wir eine einfache Hütte für die beiden Zeltbewohner Udo und Ralf ergatterten, so dass wir die Zelte nicht im Regen aufbauen mussten und unsere Wäsche trocknen konnten.

 

Besondere Vorkommnisse:

 

-          Heute Morgen stellte Udo für sich fest, dass er der „ruhende Pol“ unserer Crew sei.(??)

 

-          Hubert, heute der Küchenmeister, auf die Frage, von Bernhard, wie das Gericht schmeckt: „schnell und lecker“  (es handelte sich um ein indisches Reisgericht, das schnell zubereitet war und auch gut schmeckte)

 

Bernhard ist jedem Wetter gewachsen
Bernhard ist jedem Wetter gewachsen
kuriose Gestalten am Straßenrand
kuriose Gestalten am Straßenrand
Jetzt kann die Regenjacke wieder ausgezogen werden, oder lieber doch nicht??
Jetzt kann die Regenjacke wieder ausgezogen werden, oder lieber doch nicht??
Panoramablick aus dem WoMo
Panoramablick aus dem WoMo
Schutzbleche werden angebracht
Schutzbleche werden angebracht
weiter geht's
weiter geht's
auch wir gehören zur Crew (und träumen gerade von Burgern)
auch wir gehören zur Crew (und träumen gerade von Burgern)
alt und einfach; aber für eine Nacht trocken untergebracht
alt und einfach; aber für eine Nacht trocken untergebracht
Abendstimmung
Abendstimmung

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Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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