13. Etappe: von Trofors nach Mo i Rana

Nordkap: 1270 km
Nordkap: 1270 km

 

131 km, 1500 Höhenmeter, sonnig 12-16 Grad

Schon vor dem Frühstück um 7:00 Uhr zeichnete sich ein ungewöhnliches Phänomen ab: die Sonne schien und kündigte trockenes Wetter an. „Lasst uns möglichst früh starten! Solange es trocken ist, können wir Strecke machen“, bemerkte Udo, „und nehmt das Regenzeug mit!“

 

Wir sollten die Regenkleidung heute nicht auspacken, das Wetter zeigte sich von seiner besseren  Seite. Es ging in das ca. 125 km entfernte Mo i Rana, eine Stadt am Ende des Ranfjords in der Kommune Rana in Norwegen, die nur wenige Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises liegt. Die Stadt Mo i Rana ist mit 18 000 Einwohnern die größte Gemeinde des Helgelands.

 

Bester Laune und für alle Wetterlagen gewappnet, ging es wieder auf die E6 in Richtung Norden.  Wir nahmen Fahrt auf und konzentrierten uns darauf voranzukommen - aber immer mit einem Auge auf die Schönheiten der Natur links und rechts der Straße. Es gab zahlreiche Steigerungen, aber nie über 8% und einige kleine Tunnel, die wir Dank unsere MagicLight Ausrüstung sicher durchfuhren. Mit Ausnahme eines Tunnels, der 7 km durch ein Bergmassiv führte und für Radler gesperrt war. Alternativ mussten Radfahrer und auch Fußgänger den Umweg ÜBER den Berg nehmen. In Serpentinen mit bis zu 11 % Steigerung und mit 10 km Umweg hatten wir das Vergnügen die 400m Höhenunterschied durch eine traumhaft schöne Landschaft zu klettern. Am höchsten Punkt angekommen, erwartete uns ein kleines Schneefeld.

 

Udo stieg vom Rad und stellte es im Schnee ab, sah irgendwie skurril aus, was uns dazu animierte es ihm gleichzutun. Während wir einige Fotos davon machten, hielt Udo die nächste Überraschung für uns bereit: hinter einem Gebüsch hatte er ein Paar alte, weggeworfene Skistöcke gefunden. Dazu zwei Bretter, auf die er sich stellte – fertig war der Skifahrer.

 

Den Rest der Etappe spulten wir dann ohne Störungen ab, bis auf die kurze Kaffeepause am Radlertisch, den wir in dem Café fanden.  
Das Hinterrad von Hubert (reparierter Felgenriss) hielt übrigens durch.  Hubert: „Udo‘s gute Handarbeit für meine Beinarbeit“.

 

In Mo i Rana angekommen, hatte die Begleit-Crew, bestehend aus Doris und Maren, schon alle Vorbereitungen für den täglich notwendigen Ablauf der gesamten Tour-Mannschaft getroffen: Campingplatz suchen, Fahrzeuge positionieren, Pavillon aufbauen, die Hunde versorgen, das Essen zuzubereiten… Wirklich toll, vielen Dank dafür.

 

Udo und ich mussten nur noch unsere  Zelt aufbauen, die vom letzten Campieren noch klamm und feucht waren und nun in der Sonne schnell trockneten. Für morgen ist ebenfalls gutes Wetter angesagt.

 

                

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Kommentare: 1
  • #1

    Wilhelm (Samstag, 24 Juni 2017 10:53)

    Hallo Service Management & Pedaleure,
    auf eurer Fahrt in den Norden von Norwegen seid ihr zunehmend von Elfen und
    Trollen umgeben. Sie können euer Wohl und Wehe beeinflussen und manchmal
    auch das Wetter.
    Euer Licht aus der Barnhauser Hightech Schmiede heißt MAGNIC LIGHT. Das "N" wie
    Nordkap habt ihr vergessen. Solltet es aber noch vor dem Ziel ergänzen, denn sonst
    kommt ein Troll vorbei und schaltet das Licht aus.
    Wünsche weiterhin ein unfallfreies Fahren und allzeit "gute Beine".
    Wilhelm

Rad-Marathon für einen guten Zweck

 

Start: 10.06.2017

Wo: Stodieks Hof, Halle/Westf., Stodieks Hof 2a

Ziel: Nordkap am 02.07.2017

Wofür: Projekt "Tour für Teilhabe" vom wertkreis Gütersloh 

Spendenkonto:

wertkreis Gütersloh gGmbH

 "Tour für Teilhabe"

 IBAN:

DE21 4785 3520 0000 0566 63

 BIC: WELADED1WDB
 Kreissparkasse Wiedenbrück

(Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt)

Trainingsvorbereitungen
Der Countdown läuft.docx
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